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Rasse
Warum ein Spitz?
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Rasse

Erscheinungsbild

Spitze haben ein sehr schönes Haarkleid, das durch reichlich Unterwolle absteht. Besonders auffällig ist der starke mähnenartige Kragen um den Hals und die buschige Rute, die über den Rücken getragen wird. Der Kopf mit den flinken Augen, den spitzen, kleinen, entstehenden Ohren ähneln einem Fuchs und verleihen ihm das charakteristische kecke Aussehen.

Verhalten und Charakter

Der Spitz ist ein stets aufmerksamer, lebhafter Hund, der außergewöhnlich anhänglich gegenüber seinem Besitzer ist. Aufgrund seiner Gelehrigkeit ist er sehr leicht zu erziehen. Fremden gegenüber bringt er ein gesundes Misstrauen auf und mangels Jagdtrieb eignet er sich damit sehr gut zum Wächter für Haus und Hof. Der Spitz ist wetterfest, langlebig und robust.

Geschichtliches

Von allen Rassehunden ist der Spitz am weitesten verbreitet. Schon die ältesten Haushunde der Menschen sind dem uralten Stamm der Spitze zuzurechnen. Sein fehlender Jagdtrieb prädestinierte ihn dafür, Haus, Hof und Viehherden zu bewachen. Der weiße Farbschlag hatte noch dazu den Vorteil, die Tiere auch im Dunkeln von angreifenden Raubtieren unterscheiden zu können. Später wurden Nordlandspitze sogar als Schlittenhunde eingesetzt, so bei der Expedition von Amundsen zum Südpol im Jahre 1911. Über die ganze Erde verteilt sind die verschiedenen Spitzrassen vertreten wie der belgische Schipperke, die reinzige rutelose Spitzrasse, der rheinische Wolfsspitz oder der Japanspitz Akita Inu. Der Batakerspitz aus Sumatra und der chinesische Chowchow wurden sogar für den Verzehr gemästet. Der Volpino aus Italien sowie der englische Pomeranian, eine Zwergform des deutschen Kleinspitz', gehören ebenso zur Rasse der Spitze. Diese Hunde waren vor allem beim englischen Adel beliebt. Auch der weiße Großspitz gehörte einst zu den in England beliebten Hunden. Der Ausbruch des ersten Weltkriegs setzte den aber ein jähes Ende. Den Spitzen, die im 19. Jahrhundert mit den Auswanderern nach Amerika gelangten, erging es ähnlich. Aufgrund der politischen Umstände durften sie bald nicht mehr German Spitz heißen und wurden in American Spitz umbenannt. Unter Roosevelt wurde dann auch das Wort Spitz noch aus dem Namen entfernt und der Großspitz in American Eskimo umbenannt. Der Miniatur American Eskimo entspricht dem deutschen Mittelspitz.

Weiterführende Literatur

Der Spitz: Praktische Ratschläge für Haltung, Pflege und Erziehung/Eyke Schmidt-Rohde, 3. Aufl., Berlin: Parey Buchverlag, 1987, ISBN: 3-8263-8419-9

Spitze sind Spitze: Der Deutsche Spitz in Wort und Bild/Hartwig Drossard, Mürlenbach: Kymos Verlag, ISBN: 3-933228-13-1

Anmerkung: Text zusammengestellt anhand des Buches "Der Spitz" von Eyke Schmidt-Rohde, Berlin, 1987.

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